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Zum direkten Duell der Brüder Schlotterbeck wird es auf dem Feld eher nicht kommen

„Aber jetzt wird’s mal wieder Zeit, dass wir auf jeden Fall punkten.“ Das sagt Keven Schlotterbeck in einem Interview mit Stephanie Baczyk vom RBB. Das ist natürlich einerseits eine Selbstverständlichkeit. Aber tatsächlich steht der 1. FC Union am Samstag gegen Freiburg unter mehr Druck, zu gewinnen, als der leistungsmäßige Vergleich der beiden Mannschaften eigentlich rechtfertigen würde. Sportlich ist diese Freiburger Mannschaft für Union schon eine recht schwere Aufgabe. Aber dieses Heimspiel ist auch eines, das Union fast schon gewinnen muss, um nicht mit zu großem Rückstand ab Mitte November in die Spiele gegen direkte Konkurrenten um den Abstieg zu gehen.

Keven Schlotterbeck wird natürlich auch wieder nach seiner Beziehung zu seinem Bruder Nico, der bei Freiburg spielt, gefragt. Über den Vergleich der beiden schreibt auch Andreas Baingo in seiner Kolumne, in der er auch erwähnt, dass Keven noch keins seiner 13 Bundesliga-Spiele gewonnen hat. Dass beide am Samstag auf dem Platz stehen, ist aber eher unwahrscheinlich – weil Nico wohl eher nicht für Freiburg auflaufen wird. Und weil sich Urs Fischer nun mal wieder zwischen Keven Schlotterbeck, Neven Subotic und nun auch Florian Hübner entscheiden muss, wenn es um den Platz neben Marvin Friedrich geht, ist auch unsicher, ob Unions Schlotterbeck spielen wird. Obwohl er mit seinen Leistungen bisher eher etwas vor Subotic liegt.

Union Schlotterbeck
Keven Schlotterbeck hat bessere Chancen, am Samstag zu spielen, als sein Bruder Nico, Photo: Matthias Koch

Der vom Sportclub ausgeliehene Schlotterbeck ist übrigens nicht der einzige Unioner mit Freiburg-Bezug: auch Joshua Mees war in der Saison 2015/16 in Freiburg unter Vertrag, kam aber nur in der zweiten Mannschaft einige Male zum Einsatz.

Die weiteren Berichte der Berliner Medien beschäftigen sich mit Christopher Trimmel:

Die Spiele von Union im November haben wir oben schon erwähnt, und während für die Perspektive in der Liga etwa das gegen Mainz sehr wichtig wird, wirft auch das Derby gegen Hertha inzwischen seine Schatten voraus.

Union berichtet von der dritten Saubermach-Aktion an der Wuhle, an der sich 50 Unioner*innen und die U17-Mannschaft des Vereins beteiligt haben:


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6 Kommentare zu “Zum direkten Duell der Brüder Schlotterbeck wird es auf dem Feld eher nicht kommen

  1. Wenn ihr nach Unionern mit Freiburg-Bezug sucht, wäre vielleicht der „Unioner des Jahres“ eine Erwähnung wert?!

  2. Ich kann das mit dem einsetzenden Hype ums Derby („Berlinsiehtrot“) auch nicht nachvollziehen. Aber.Marketing bzw. Aufmerksamkeit ist heutzutage scheinbar alles.

  3. Jo punkten wäre wichtig, vor allem weil die direkten Konkurrenten (Düsseldorf-Mainz, Köln-Paderborn) gegeneinander spielen und auf jeden Fall punkten.

  4. silberhacke

    man muss aber auch nicht so tun, als sei das derby das normalste von der welt. bei derbys geht es immer um lokale rivalität, und dem kann man sich auch ruhig mal in angemessener weise hingeben.

    EISERN

  5. Kay Michaelis

    Egal was die Medien schreiben….wir müssen entlich mal wieder Punkte holen.

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