Monthly Archive for Mai, 2009

Von Schicksen und Schrecksen.

Als ich Andora das erste Mal traf, hatte ich keine Ahnung. Ich meine wirklich gar keine Ahnung. Ich hatte ihn kurz im Grüne-Hölle-Film gesehen und dachte, wat´n Tüp, ey. Ich kannte seine Madonna, seine Fahne, seine Kunst. Ich wusste, dass er Unioner ist. Das schien mir genug Wissen, für den Anfang. Ich war schlecht vorbereitet. Und dann fing er an zu reden, und reden kann er gut, viel, lange und völlig frei von Bescheidenheit, mit dieser Stimme von dem Wolf aus dem Märchen, bevor der die ganze Kreide fraß – man konnte ihn nicht nicht mögen. Er erzählte eine ostwestdeutsche Biografie, in der eine Republikflucht vorkommt, einen Künstlerlebenslauf und eine Fußballfankarriere. Das ist alles er, und ich: beeindruckt. Ich habe noch nie jemanden auf diese Weise Wodka trinken sehen.

Das zweite Mal begegnen wir uns, um den Aufstieg zu feiern. “Und Du komma her, Du krichst uff´s Maul”, sagt Andora und meint damit Insgesichtküssen, begrüßungshalber. Das erklärt er mir aber erst später. Seinem Tonfall kann man die friedliche Absicht nicht ohne Weiteres entnehmen, so dass ich flink einen Schritt zurückhüpfe und erstmal witternd mit den Schnurrhaaren wackle – wer gerne Eichhörnchen beobachtet, hätte an diesem Moment viel Freude gehabt.

Wir verabreden uns zum Nachtwachen auf der Stadionbaustelle, da sehen wir uns das dritte Mal. Andora hat seinen Hausmeisterschlüsselbund schon abgegeben und stellt jetzt den Rasensprenger um. Er war mal Friedhofsgärtner, sagt er, und dass er weiß, wie das geht. Er war auch mal Heizer. Und hat dabei die zartfühlende Seele einer Mutter, sogar morgens um fünf: “Ich wisch mal noch die Tische ab, damit die Frühschicht dit´n bißchen nett hat. Dit finden die jut.” Wären welche zur Hand gewesen, hätte er auch Häkeldeckchen verteilt, damit sich alle wohl fühlen. Selber schläft er, wenn er denn zwischen nachts wachen und tags arbeiten dazu kommt, im künftigen Polizeicontainer auf ausrangierten Sportmatten. Ihm ist es wichtig, diesen Stadionumbau mitzumachen. Die anderen hatte er verpasst, irgendwie, und das Hüftgelenk ist ja praktisch wie neu.

Wann immer ich an Andora denke, fällt mir der andere große Zeichner und Geschichtenerzähler ein.

Oben ist unten, und hässlich ist schön.

[Walter Moers: Der Schrecksenmeister.]

Bei Andora ist nichts das, als was es erscheint. Oder jedenfalls nie sehr lange. Etwas, das eben noch ein unscheinbarer blauer Bauhelm war, wird zur tragbaren Skulptur. Ein Raffael wird Pop-Art, eine Lampe zum Wechselbild. Man weiß vorher nie so genau, was in den Dingen steckt. Fehlt ein Spezialkringel, wird er kurzerhand erfunden. Wer sagt denn, dass ein Buchstabe keine Wimpern hat? Auch das ist eine Art, sich die Welt zueigen zu machen.

Wenn man Andora nach einer Selbstbeschreibung fragt, sagt er trotzdem nicht Erfinder, Künstler, Fußballfan, oder Unioner. Er sagt: “Botschafter”, und ich nicke dazu. Alles, was an Fußballkultur bunt ist, laut bis an die Grenze des Kreisch, dabei aber trotzdem friedlich, vermittelt er. In seinem Freundes- und Bekanntenkreis finden sich alle Sorten Menschen, auch zwischen denen vermittelt er. Es passt nämlich viel Liebe in ein großes Herz. Und die Botschaft vom besten Fußballverein der Welt vermittelt er – allen, die es hören wollen, und den anderen auch.

Ich bin immer noch beeindruckt. Nicht nur des Wodkas wegen. Über den Mann müsste wirklich mal einer was schreiben.

Kreislauf des Lebens.

Nach der buddhistischen Lehre ist jedes Lebewesen einem endlosen Kreislauf (Samsara) von Geburt und Wiedergeburt (Reinkarnation) unterworfen.

[wikipedia: Buddhismus]

Wo mich Norbert eben darauf hinweist: Dort, wo man jetzt nichts sieht, war früher mal der Rasen des immergrünen Stadions An der Alten Försterei.

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Weil aber -alte Fischhändlerinnenweisheit- nichts weggeworfen werden darf, was nicht mindestens dreimal verkauft wurde, wird er Halm für Halm und Gänseblümchen für Gänseblümchen als Böschungsbefestigung an den schattigen Hängen der Stadionrückseite wiedergeboren. Falls also einer von euch seinen Kindern mal Buddhismus erklären muss, oder Recycling: So geht´s.

Grüne Wiese.

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Ich hab keine Ahnung, was in den nächsten Wochen auf dieser grünen Wiese namens ***textilvergehen*** passieren wird. Erster dicker Drittligameister der verdammten fetten Welt sind wir geworden, und schicke Shirts gab´s angelegentlich dessen. Man sollte sie alle kaufen, übereinander tragen und keineswegs auf Schal und Mütze verzichten: Uns gegen Hertha (8. Juli). Uns gegen Schalke (25. Juli). Uns gegen die Bayern (26. August, wenn die BZ recht behält.). Uns gegen die anderen, Zweite Bundesliga. Puh, Christopher Robin!

Das wird nicht so´n Spaziergang wie eine Auswärtsfahrt nach Emden, wo die netten Menschen wohnen, zwischen Ziersträuchern und Kühen. Statt dessen ans Millerntor und zu den Zebras in den Zoo, und lieber nicht nach Cottbus.

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Wir verabschieden also die Saison, die war, und begrüßen die, die kommt, mit den Worten des Hasen:

Wir sagen Dankeschön und auf Auf Wiedersehen,
schaun Sie mal wieder rein, denn etwas Schau muss sein.
Und heißt es Bühne frei, dann sind Sie mit dabei,
die Schau muß weiter gehn, auf Wiedersehen!

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So. Und jetzt könnt mir mal einer eine Grüne Wiese anreichen, bitte. Danke!

Herzscheiße.

Ich bin verliebt. In eine Wortgruppe. Wortgruppen machen gelegentlich schlimmere Ohrwürmer als Boygroups, ick schwöre!

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“8:0 Gedenkmauer”, schlägt Milan als Namen für das heimische Anzeigetafelgebäude vor, nachdem “Kulturdenkmal der Herzen” sich völlig disqualifiziert hatte. House of the rising sun, werfe ich ein. Zimmer mit Aussicht. Sonst noch wer? Bitte!

From Dusk Till Dawn.

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Stell Dir eine Frühsommernacht vor. Du, dein Lieblingsmensch, und euch zu Füßen liegt mondlichtübergossen der schönste Platz der Welt. Du bist, wo du immer schon mal sein wolltest, im sagenumwobenen Anzeigetafelhaus. Roter Backstein. Denkmalgeschützt. Und deine Hausnummer für diese Nacht heisst Achtzunull. Kannst du dir das vorstellen? Ja?

Dann weisst Du jetzt, wie eine Nachtwache in der Alten Försterei nicht ist. Romantisch nämlich. Denn die Romantik leidet gar furchtbare Qualen, wenn ihr kalt ist an Hand und Fuß. Sie reagiert außerordentlich empfindsam auf Müdigkeit. Sie schrumpelt zusammen auf weniger als Null, wenn man müde und zähneklappernd mit einer Taschenlampe durch den Tann stapft, wo alle Schatten Augen haben und einen die Gullydeckel anbellen. Die Welt außerhalb des Internets ist doch ein überraschend unsicherer Ort.

Allerdings Sonnenaufgänge, die können sie gut in Köpenick. Warmes Morgenrot, das die frischlackierten Wellenbrecher beglänzt. Kaffeeduft. Man schüttelt vorsichtig die Nacht aus den Knochen und denkt: ich wasch jetzt Tassen ab, ich Held.

Zwei Tage später, ausgeschlafen und von der Abendsonne aufgeheizt, klingt “Drei Grad. Zwölf Stunden Nachtschicht. Früh um vier Kaffee kochen.” wie das romantischste, das ich je erlebt habe – und genauso und nicht anders werde ich es meinen Kindern und Kindeskindern erzählen.

Was wir daraus lernen? Dass Romantik vor allem eines braucht: Zeit. Auch ein wenig Illusion schadet nicht. Ist so ähnlich wie mit Liebe. Aber das lasst euch besser von einer erklären, die sich damit auskennt.

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[Wer wissen will, wie´s wirklich war, geht bitte hier entlang. Wer überdies Bildbeweise braucht: Die kommen im Laufe des Abends. Versprochen! Die wären denn jetzt auch endlich fertig.]

Nachtschicht

Auch die schönste Baustelle der Welt will beschützt sein. Und wenn Steffi und Andora einladen, eine Nachtwache im Stadion an der Alten Försterei zu machen, sollte man die Gelegenheit beim Schopfe packen. Eine Nachtwache dauert von sechs Uhr abends bis sechs Uhr morgens. Es sollte also viel Zeit bleiben, den beiden zuzuhören. Protokoll einer Nacht.

  • 18.00 h Die roten Dachträger strahlen in der Abendsonne. Andora überreicht mir zwei große Schlüsselbünde. Daneben steht Zinni, der mir den wichtigsten Schlüssel erklärt: “Der verbogene ist für das Häuschen mit der Anzeigetafel.” Zinni kennt mich oder auch nicht. Genau kann ich das nicht feststellen. “Ich stehe immer da hinten.” Er deutet in die entgegengesetzte Ecke des Stadions. Steffi kommt mit der Verpflegung und wird von Zinni begrüßt: “Du bist doch die mit der Website.” Ich habe Zinni noch nie vorher gesehen, werde ihn aber nicht mehr vergessen.
  • 19.06 h Das Kabuff, das unser Nachtquartier werden wird, musste erst einmal durchgelüftet werden. Tradition kann manchmal ganz schön muffig sein. Die Zahlentafeln stehen in der Ecke. Eine Acht und eine Null fehlen. Das Telefon klingelt. “Ist jemand vom Baubüro da?” Alle schon weg. Soll ich etwas ausrichten? “Sag einfach: Uschi, der Schweißer, hätte angerufen.” Uschi also. Ist notiert.
  • 19.55 h Wir haben eine lange Stadionrunde gemacht. Andora erzählt. Und wenn Andora erzählt, möchte man sich jeden Satz merken. Ich möchte mal ein Buch über Union lesen, dass den Titel hat: “Andora erzählt.” Er läuft und rudert mit den Armen. Zeigt auf die Stahlträger, die heute montiert wurden, setzt den Rasensprenger um. Andora ist immer in Bewegung. Dabei ist jetzt auch Gerrit: Ein Roter aus Hannover.
  • 20.40 h Die Tore sind verschlossen. Noch einige Jugendspieler sind in den Umkleiden. Wir sitzen vor dem Tor, durch das jemand einen langen Gummischlauch gezogen hat, auf dass dort steht: “Eisern Union!” Dirk Zingler (Präsident) und Sylvia Weisheit (Projektleiterin Stadionbau) kommen vorbei, um sich das Stadion anzusehen. Andora kaspert vor dem Wagen des Präsidenten. Gerrit hat derweil einen Beleuchtungsballon aufgebaut und versorgt uns mit einem schönen aus fünf Metern Höhe.
  • 21.05 h Dirk Zingler und Sylvia Weisheit sind wieder weg. Andora kommt mit Taschenlampen und wir mit dem Essen zurück zum Tor. Der Ballon ist mittlerweile unser Privatmond. Steffi hat soviel Essen vorbereitet, dass man alle Stadiobauer davon satt bekommen hätte. Andora erzählt. Von Vom letzten Saisonspiel gegen Vorwärts Stralsund, für dass er die Schule geschwänzt hatte. Union hatte damals den Aufstieg verpasst und Andora beim Fahnenappell, der exklusiv für ihn veranstaltet wurde, eine von seinem Direktor verpasst bekommen. Andora erzählt von Potti und springt von Geschichte zu Geschichte. Mal ist es die Geschichte von Union und mal die von Andora. Genau kann man das gar nicht auseinanderhalten.
  • 23.20 h Wir machen eine letzte gemeinsame Stadionrunde zu viert. Es ist dunkel und sehr still. Am Trainingsplatz finden wir eine tote Ente. Ist wohl in der Dunkelheit gegen den Pfosten des Ballfangnetzes geflogen.
  • 01.10 h Andora klopft an die Tür. Alles ist in Ordnung. Er hat den Rasensprenger ausgestellt. Wir verabreden uns für kurz nach vier.
  • 03.50 h Etwas geschlafen. Nun betrachte ich die Bäume und Sträucher. Steht da jemand oder nicht? Die Vögel haben bereits mit ihrem Gezwitscher begonnen. Wird Zeit, dass die Nacht vorbei geht.
  • 04.35 h Die Kaffeekannen und Tassen werden abgewaschen. Der Kaffee für die Stadionbauer muss gekocht werden. Es ist sehr kalt geworden. Während der Kaffee durchläuft, geht die Sonne über dem Stadion auf.
  • 05.50 h Steffi öffnet das Tor. Sylvia Weisheit ist bereits wieder da. Wir trinken eine Tasse Kaffee und ich verderbe mir daran erneut den Magen. Wir verabschieden uns von Gerrit. Andora möchte sich schlafen legen. Ob er das neben dem Baulärm schafft?
  • 06.20 h Nach Hause.

Nachgetreten

Letztes Spiel im ungeliebten Exil. Und das musste noch gesagt werden:

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Was fehlt.

Deutsch ist eine viel schönere Sprache, als die ganze nichtdeutschsprechende Welt immerzu behauptet. Es gibt ganz wunderbare Wörter wie “Stelldichein” und “Hosenstall”, oder Blumen, die “Vergißmeinnicht” und “Tränendes Herz” heißen.

Was aber fehlt, ist eine Entsprechung des portugiesischen Wortes saudade. Es kann Heimweh sein, oder Fernweh, Sehnsucht oder Phantomschmerz. Sicher ist nur: Etwas fehlt. Nichts die Existenz bedrohendes, und man kann gewiss auch ohne leben. Nichtsdestotrotz fehlt etwas, und das ist nicht schön.

Andoras Fahne war es nicht, die fehlte. Die war gestern im Jahnsportpark, und Andora auch; Phillipp Köster hab ich am Kassenhäuschen Cantianstraße gesehen, Mannschaft und Trainerstab sind gottlob ebenfalls vollzählig erschienen, und neuneinhalbtausend Unioner wollten sich das Aufstiegsspiel keineswegs entgehen lassen.

Nur ich wäre beinahe nicht da gewesen, ich hätte aus familiären Gründen in einer ganz anderen Stadt sein sollen. “Quatsch, Du bleibst natürlich in Berlin und gehst da hin”, sagt er. Und ich so “Ja … aberaberaber … ohne Dich is´ bloß halb so schön. Soll ich nicht doch lieber mit Dir mitkommen? Vielleicht steigen wir ja gar nicht auf, dieses Wochenende …” – “Doch, wir steigen auf. Und ich will, das Du Dir das ansiehst. Schick Fotos.”

Ich habe nicht eben das geleistet, was man erbitterten Widerstand nennt. Und man ist -Unioner unter Unionern- auch niemals wirklich einsam. Ich habe auf Sitzschalen gestanden, möglicher Weise bin ich gar darauf rumgehüpft, viel fehlte nicht an einer Zaunbesteigung. Ich gebe zu, mir komplett unbekannte Männer umarmt zu haben. In der 60. und in der 72. Spielminute nämlich. Zu meiner Verteidigung kann ich vorbringen, dass sie die richtigen Farben trugen. Ich sehe nach dem zweiten Tor, wie meine Mannschaft lachend im Kreis am Boden liegt. Sehe, wie ein Platzsturm vorbereitet wird. Sehe eine Rasenfläche, eben noch grün, dann sehr schnell sehr rotweiß.

Auf die Textnachricht “Alle völlig bekloppt hier.” bekomme ich die Antwort “Jetzt weißt du, warum ich wollte, daß du da hingehst.”

Ich weiß, und ich danke, und trotzdem: saudade.

Der Weg zurück ist ein bißchen, als wäre grad Lord Voldemort gestorben. Wir sind alle in einem Zustand zwischen Unglaube, Erleichterung und maßlosem Glück. Ich treffe irgendwo in der Stadt zwei Jungs, die eben aus dem Stadion kommen. Wir sagen gar nichts, wir kucken uns nur an und grinsen wie Verschwörer. Du weißt es, ich weiß es, und die anderen werden es nachher in den Nachrichten sehen.

Abends in Köpenick ist es dann laut, in Köpenick sind wir immer laut, aber Köpenick ist das -im Gegensatz zum Prenzlauer Berg- auch gewöhnt, dass wir da sind, und dass wir da laut sind. Ab durch den Wald, das riecht nach Heimat. Wie bei allen Anlässen mit Festivalcharakter kommt es zu Bierengpässen, und wie nur bei Aufstiegen stellt sich heraus, dass man auch ohne Alkohol besoffen sein kann, und dass der Herr Bönig tief im Innern ein wenig ultra ist.

Gegen halb 10 endlich heimwärts gewandt, treffe ich unvermutet @343max, der wissen will, ob Union etwa direkt in die 1.Liga geklettert sei, was man dem Radau und Krakeel nach durchaus annehmen könnte. Hingegen Frau @zufall macht alles richtig: umarmen, beglückwünschen, freuen helfen.

Abends lese ich das Internet und möcht gleich nochmal kurz weinen. Menschen von allüberallher gratulieren, und nolookpass hat einen wundervollen Text zu Ehren der Unionfans geschrieben.

Dann sagt Uwe Neuhaus in den Tagesthemen das hier …

ARD: Haben Sie sich die Zweite Liga schon mal angekuckt, Spielstärke, Konkurrenz?
UN: Nee, ich interessier mich eigentlich so gar nicht für Fußball.

… woraufhin ich mich in den Schlaf kichere.

Und wenn mich jetzt wer fragt, ob das steigerbar ist, denke ich kurz nach und sage: Ja. Ist es. Sodann putze ich mir das Konfettizeug aus den Haaren. Ich hab nämlich nachher noch ein Stelldichein.

Spielklassenwechsel 09.

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Ich hab noch keine Worte, jedenfalls keine, die nicht pathetisch wären, und ich hab nur wenig Bilder, ich war nämlich gestern zum Feiern und nicht auf Arbeit.

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Man muss nicht immer alles selber machen (3).

Sebastian hat einen klugen Text über das gestörte Nicht-Verhältnis zwischen Union Berlin und Tennis Borussia geschrieben, das anläßlich des Pokalfinales am Mittwoch einmal mehr augenfällig wurde und beiderseits regelmäßig zu vollständigem Verlust der Contenance führt. Bitte hier entlang!