Monthly Archive for Mai, 2008Page 2 of 3

Du bist Deutschland, aber ich hab´ Cristiano Ronaldo.

In meinem Geburtstagspäckchen drin gewesen: Cristiano Ronaldo dos Santos Aveiro.

Denken hilft.

Ich hatte mal ein T-Shirt, da stand drauf “Denken hilft”. Ich hatte auch mal ein Buch von Max Goldt, da stand drin “Die Beschriftung der Bevölkerung schreitet unaufhörlich voran”. Beides stimmt auffallend, dachte ich. Und dann kam Malte.

Der EM-Titel 1996 wurde von herrlichen Geradeausdenkern gewonnen. Und erst die WM 1990! Wer hätte es gewagt, einen Lothar Matthäus, einen Andi Brehme, einen Jürgen Kohler zur Rolle der bildenden Künste in der sich beschleunigenden Welt zu fragen?

[Malte Welding: 11 Philosophen, facts.ch]

Dass Malte die Welt der Denker erklärt: das wird überhaupt das Schönste an der EM sein. Ich freu mich sehr drauf!

´n Liebesbrief.

Ach Fußballverein, ich bin so  enttäuscht. An die Ostsee wollten wir fahren, Du und ich, weisste noch? Ans Millerntor. Nach Freiburg und nach Aachen. Ob ich dich liebe? Ja, was denn sonst. Anders ist das nicht zu erklären. Überhaupt, was fragst´n so doof? Ich würde NIE zum FC Bayern München gehen. Das weisste genau. Jaja – irgendwann steigen wir auf. Sicher. Wir haben ja den Rest meines Lebens Zeit. Ach, scheiß drauf. Gewinnen kann jeder.

[Beispielsweise könnte Babelsberg heute gewinnen. Sehr gerne sogar. Nicht, dass ich dran glaube.]

… wer soll nun dein Herzblatt sein?

Was Feines zum Spielen hat die Online-Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung. Der Team-O-Mat hilft allen, die eigentlich für England waren, bei der Entscheidung, welches Fähnchen sie sich diesen Sommer statt dessen auf die Backe malen sollen.

Ich sitze hier mit meinem Luis-Figo-Trikot und wunder mich kein bißchen, als mir eine Kombination aus Rot und Grün nahe gelegt wird:

Also, das Gerät funktioniert im Prinzip – auch wenn mich das mit Holland geringfügig irritiert.

(Und wer Panini sammelt und Cristiano Ronaldo doppelt hat: her damit!)

[via em08]

Walk on, walk on with hope in your heart.

Öfter mal was Altes: Versionen von “You´ll never walk alone“, der Mutter aller Fußballhymnen, in einem Fußballblog zusammenstellen, ist jetzt nicht die große Überraschung. Weil´s aber ein herzergreifendes Lied ist, weil Herr Noz, wie er an anderer Stelle mitteilt, kein Copyright beansprucht, weil ich´s Fred versprochen hab und weil mein Chef sich das gewünscht hat: bitteschön!

Die einzig Wahre ist die von den Liverpool-Fans im Stadion gesungene. Die mir liebste die von Johnny Cash. Ganz schön schön aber auch Mahalia Jackson, Frank Sinatra, Elvis Presley, Gerry and the Pacemakers, Patti Labelle, Barbara Streisand, Die Toten Hosen, Tom Jones, Aretha Franklin und die St.Pauli-Version unter Mitwirkung von Bela B.

Öfter mal was Neues.

Da auf der rechten Seite, unter der Anzeigetafel: da hab ich mal was vorbereitet. Es ist … ein kleiner EuroTicker. Weil, Fußball ist immer noch wichtig.

(Dass da jetzt lauter Quatsch drin steht: is´ klar. Is´ ja auch noch nicht EM.)

[Nachtrag vom 2.Juni 2008: Die Idee ist gut , doch die Welt noch nicht bereit - lanu findet das System unstable und haut den Ticker wieder raus.]

Das singende, klingende Sonntagsrätsel (5)

Huch! Ist ja schon Dienstag heute, wo ist das seinen Namen nicht verdient habende Sonntagsrätsel hingekommen?

Dafür ist es diesmal ein Zweipersonenrätsel: welche beiden Spieler sind gemeint?

[x] Gute Freunde kann niemand trennen
[ ] In meiner Badewanne
[ ] When will I be famous
[ ] Tubthumping
[ ] We´re going to Ibiza

Ich interessiere mich nicht für Fußball.

Volker sucht Alternativen zur Europameisterschaft. Glaube, die werden sich nicht durchsetzen.

27 Grad im Schatten.

Union gewinnt gestern in Verl 2:3, weil Jan Glinker ein Fußballgott ist und die drei Punkte festhält. Ich liege währenddessen ganz woanders unter einem Kirschbaum, puhle mir Krabbeltiere und Blütenblätter aus den Haaren, twittere das Spiel, weil mir dankenswerter Weise die neuesten Informationen direkt vom Spielfeldrand übermittelt werden, und denke, dass es eigentlich viel zu warm ist zum Fußballspielen.

Am Ende der kürzeste Anruf seit der Erfindung des Telefons: Abpfiff – Gewonnen-Tschüss.

Wir werden Elben sehen.

Wenn mir einer gesagt hätte “wir werden Stürmertore sehen” – ich hätte nicht zweifelnder kucken können, als hätte es geheißen “wir werden Elben sehen”. Wenn mir einer gesagt hätte “und die großen Blockfahnen werden wehen, und zwar alle” – ich hätt´ ihm nicht geglaubt. (Ich liebe die großen Blockfahnen.) Wenn mir einer gesagt hätte, “außerdem wachen wir auf Tabellenplatz 3 auf” – ich hätte, nein: ich habe “jaja, träum´ weiter” geantwortet.

Aber genau so war´s, und kein Mensch hätte sich Mittwoch Abend getraut, ein 4:2 gegen Dresden zu tippen. Vorsichtige Äußerungen lauteten “Hauptsache, einer mehr” und “meinetwegen durch´n Torwartfehler”.

(ntm: Bei Shergo Biran entschuldigen. In aller Form.)