(mööp)
der charlottograder geschäftsstellenleiter, von der FuWo nach seinen gründen zum blassen image befragt:
„…Man könnte als Gründe Herthas lange Abwesenheit in der Bundesliga anführen, oder die Tatsache, dass wir im Ostteil Berlins noch nicht so präsent sind. Aber: wir sind der Hauptstadtklub, wir sind die Nummer eins der Vereine…“ (FuWo, 18.2.2008)
„Wir sind die Nummer eins und zwei in Berlin.“ (Rupert Scholz, Ex-Aufsichtsratsvorsitzender + ExOberSoldat)
Auch Hertha-Manager Dieter Hoeneß spricht von einem „unverkrampften Verhältnis“, hält sogar eine Zusammenarbeit für denkbar, verhehlt aber nicht:
„Beim früheren Union-Präsidenten Bertram drängte sich der Eindruck auf, dass eine Kooperation überhaupt nicht erwünscht sei. Da wollte man wohl die Hamburger Verhältnisse zwischen dem HSV und St.Pauli auf Berlin übertragen. Wobei ja nichts dagegen spricht, wenn jeder Verein seine eigene Identität sucht und pflegt.“
Als unangenehmen Konkurrenten bei der Anwerbung von Fans im früheren Ostteil der Stadt (Mitgliederanteil bei Hertha zurzeit nur 18 Prozent) sieht Hoeneß den 1.FC Union nicht:
„Wir fischen nicht in fremden Teichen.“ (FuWo,4.12.2006)
um die gaaanz lange geschichte eines stadionumbaus zu erzählen, müssten wir noch 3,50 aus der schatulle holen, um 1&1 noch reicher zu machen. die kürzere variante beginnt im januar letzten jahres mit der präsentation des stadionprojektes durch unsern dirk z. in der abseitsfalle. grosse augen hatten wir, noch mehr enthusiasmus im herzen und nach nem zeitverzögerten durchrechnen dieser angelegenheit auch keine liquiden bauchschmerzen.
hernach wurden allparteiliche allianzen geschmiedet und diesbezügliche bekenntnisse zum neuen stadion folgten auf dem fuss. noch war alles schön. doch der erste knüppel flog schon!
anträge für brüssel mussten geschrieben werden – ne rückübertagung des stadiongeländes könnte schliesslich als subventionsbetrug interpretiert werden. na jut, die pille schlucken wir widerwillig auch noch. im sicheren gefühl, unseren antrag bei den wallonen zu wissen, vernahm ich gestern folgendes in meiner lieblingsgazette:
„Brüssel hat nicht Nein gesagt, weil der Antrag noch nicht in Brüssel ist“, erklärte Union-Boss Dirk Zingler. „Um ein Nein zu vermeiden, wurde der Prozess unterbrochen, weil das Land die Unterlagen nachbessern muss.“
Das Projekt “Stadionbau” beschrieb der Präsident mit den Worten: „Wir brauchen das, was wir am wenigsten haben: Zeit und Geduld!”
Eine Kapitalgesellschaft sei gegründet worden, an der der 1. FC Union Berlin e.V. den Hauptanteil hat und die als Käufer auftreten wird. Als klaren Erfolg wertete Zingler die mittlerweile einstimmig vorherrschende Meinung von Politik und Wirtschaft, den Verein an seinem traditionellen Standort An der Alten Försterei zu entwickeln. Sofern die Grundstücksübertragung sich zeitlich weiter verzögert, bereitet der Verein auch notwendige Zwischenschritte vor, um den Standort nicht als Heimspielstätte zu gefährden, deutete der Präsident alternative Planansätze an. (Berliner Kurier, 18.2.2007)
nun stellen sich gleich mehrere fragen:
wer will uns mit welchen absichten verarschen?
hat man etwa in charlottograd schon konkrete pläne für nen fussballstadion oder habe ich herrn schiphorst falsch verstanden ?
steht das rote telefon immernoch in im oly?
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ich habe den eindruck, dass versucht wird, die hauptstadtfrage anderweitig zu klären – oder: charlottograd hat muffenpupen!
im wissen um die gefährlichkeit von brennesseln zwinge ich mich jetzt aufzuhören!
es riecht verdammt nach bombastischen fanaktionen unsererseits!

ick will nich, will nich, will nich in den jahntierpark umziehen :(
also in der tat: lotto spielen / bluten / bier trinken / tshirts kaufen / smsen für union. sieht ganz danach aus. mal wieder. hey – ich hab noch ne trumpfkarte: ich könnte endlich ordentliches mitglied werden!